Jeannie Ebner

"Dem Geist ist es zuträglicher, vogelfrei zu sein als pensionsberechtigt". Weblog über die österreichische Schriftstellerin Jeannie Ebner als Begleitung zur (mittlerweile abgebrochenen) Diplomarbeit "Frauenfiguren und Frauenrolle(n) bei Jeannie Ebner" an der Universität Wien

Freitag, Juni 15, 2007

Pause

Im Moment geht bei der Diplomarbeit nichts weiter, weil ich bis 30. Juni einen Aufsatz über utopische Frauenwelten und Männergesellschaften fertigmachen muss und mich meine Co-Autor*schaft im Moment etwas im Stich lässt. Sieht derzeit so aus, als würde das ganz an mir hängen bleiben. Naja gut, wer hat denn nicht zehn Sachen gleichzeitig zu erledigen, und ich bin ja selber eine "Procrastinatorin".
Nach diesem allgemeinen "rant" (manche englische Wörter sind nicht zu übersetzen) wieder zurück zur Diplomarbeit:
  • Ich habe mir die Präsentation des Hertha Kräftner-Bandes angehört, aber nicht in das Buch reingeblättert - die Germanistik-Bibliothek hat das Buch bereits bestellt (wenn auch ohne -h- bei Hertha katalogisiert), ich habe mir aber einstweilen auf der UB die zugrundeliegende Diplomarbeit von 1990 bestellt. Diese wurde laut Autor Gerhard Altmann (von "meinem" Betreuer) mit einem Sehr Gut beurteilt, allerdings im Gutachten als teilweise "oberlehrerhaft" bezeichnet. Das würde mich nun interessieren ;-)
  • Außerdem habe ich festgestellt, dass der autobiographische Roman "Niemandsland" von Hans Weigel für meine Arbeit nichts hergibt, weil er sich auf den Zeitraum 1933-1938 bezieht.
  • Außerdem habe ich mir den von Stefan Alker und Andreas Brandtner herausgegebenen Band "Gerhard Fritsch. Schriftsteller in Österreich" ausgeliehen (Sonderzahl 2005).
  • Ich muss nun endlich den Schwerpunkt meiner Arbeit festlegen. Mein Betreuer hat natürlich recht, wenn er meint, dass ich mich ja sicher nicht bis an mein Lebensende mit Jeannie Ebner beschäftigen will, aber obwohl das nicht meine erste Diplomarbeit ist und obwohl ich auch den Diplomandinnen an der FH, die ich betreut habe, immer gesagt habe, dass sie ihr Thema einschränken sollen und dass sie in den vier vorgegebenen Monaten nicht alles berücksichtigen werden können, hab ich doch immer das Gefühl, es ist ZU WENIG! Den Aspekt sollte ich noch beachten, und das kann ich auch nicht weglassen, und wenn das nicht drinnen ist, ist es sowieso ganz furchtbar usw. Das ist jetzt einfach der nächste entscheidende Schritt, und wenn das mal getan ist, schrecke ich mich vor dem "Rest" nur bedingt.

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