Jeannie Ebner

"Dem Geist ist es zuträglicher, vogelfrei zu sein als pensionsberechtigt". Weblog über die österreichische Schriftstellerin Jeannie Ebner als Begleitung zur (mittlerweile abgebrochenen) Diplomarbeit "Frauenfiguren und Frauenrolle(n) bei Jeannie Ebner" an der Universität Wien

Donnerstag, September 02, 2010

Jeannie Ebner und Franz Leo Popp

<zitat> Einmal – gerade einer 'literarischen Selchkammer' entstiegen – eröffnete er Jeannie Ebner, dass sein Ur-Urgroßvater ein gewisser Heinrich Griensteidl, der Besitzer des gleichnamigen Wiener Literatencafés, war."Da hat sie mich groß und erkennend angesehen und gesagt: 'Ich hab' schon immer gewusst, dass Sie irgendwas mit Literatur zu tun haben'". <zitatende>

Zitat nach: Dieter Scherr: "Lukratives Groscherlg'schäft. Franz-Leo Popp hat als bisheriger Leiter der Verwertungsgesellschaft Literar-Mechana grundlegende Autorenrechte erkämpft". In: Wiener Zeitung, EXTRA Lexikon, 30. August 2008

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Holzfällen: "Perhaps his greatest bitterness"

Bob Corbett schreibt über Thomas Bernhards "Holzfällen": "Perhaps his greatest bitterness is directed at Jeannie Billroth, a writer and critic who sees herself as a Viennese Virginia Woolf. The narrator had an affair with her more than 20 years prior and rails against her at ever opportunity".

Siehe dazu auch Daniel Kehlmanns Kommentar zur Neuausgabe: "Der kühle Lobbyist in der Maske des manischen Bezichtigers" in der FAZ vom 10. Oktober 2007: "Diese Prosa lebt natürlich nicht von der Wiedererkennung der wirklichen Personen durch den Leser. Sie lebt aber durchaus von der Versprechung, dass diese Leute existieren und dass der Leser sie wiedererkennen würde, würde er sie nur kennen. Ohne sie verlöre 'Holzfällen' viel von seiner Verve und seinem Reiz".

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